Wussten Sie schon: Die Baumpflege

 
Sebastian Idecke - Rund um den Baum
Schnittarbeiten können das ganze Jahr über durchgeführt werden. Früher wurde fast nur im Herbst und Winter geschnitten, in der modernen Baumpflege auch in der Vegetationsphase von März bis Oktober, die Reaktion auf den Schnitt ist eine andere als während
der Vegetationsruhe. Ein Rückschnitt in der Vegetationsruhe führt
bei vielen Baumarten zu einer starken Bildung von „Wasserschossen“ im Frühjahr. Walnussbäume werden z.B. am besten im August geschnitten.

Das maximale Volumen des Rückschnittes bei einem Baum
richtet sich in der Regel nach der Schnittstellengröße:
Je nach Baumart sollten die Schnittstellen nicht größer als
5-10cm betragen.

Sind diese größer, kann an der Schnittstelle schneller eine Holzfäule auftreten als der Baum in der Lage ist die Wunde durch zuwachsen
zu verschließen. Geschieht z.B. häufig an Birken bei zu großen Schnittstellen.

Es gibt kein „ausbluten“ der Bäume. Der Saftstrom an Schnittstellen, der entsteht wenn man im Frühjahr Laubbäume schneidet ist mit Nährstoffen angereichertes Wasser aus der Wurzel.
Der Baum nimmt durch den Schnitt in der Regel keinen Schaden.

Die „Grundsicherheit“ eines Baumes richtet sich nach seinem Verhältnis von Höhe zu Stammdurchmesser, das sogen. H/d Verhältnis. Je kleiner dieses ist, umso sicherer ist der Baum,
auch im Sturm.

 
Wenn Sie Ihren Baum Giessen oder Düngen wollen: Nicht in Stammnähe!
Die Saug- und Feinwurzeln eines Baumes befinden sich in der Regel im Kronentraufbereich (Kronenrand +1m). Dort „trauft“ das Regenwasser
ab und versorgt die Feinwurzeln.  Egal was Sie auch Düngen: Immer ausreichend Wässern!
 
 

 
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Sebastian Idecke - Rund um den Baum
 

 

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